Vermutlich werden sich das die meisten Menschen die E-Mails empfangen und schreiben schon einmal gedacht haben. Angesichts sich regelmaessig wiederholender Meldungen ueber die teils kreative Auslegung von Datenschutz bei Betrieben, Luecken bei Betreibern von Portalen und Maildiensten oder eifersuechtigen Partnern.
Solange eine Mail nicht verschluesselt ist, kann sie praktisch von jedem, der irgendwie Zugriff auf die Systeme und Netze die die Mail auf ihrem Weg vom Absender zum Empfaenger durchlaeuft hat, gelesen werden. Das ist nichts neues, aber um diese Moeglichkeit geht es mir in dem Gedankenspiel nicht. Mir geht es um Personen, die generell nicht mit den an mich gerichteten Mails in Beruehrung kommen sollten.
Ob man da nun den Arbeitgeber oder den/die Lebenspartner/in in vorsichtigem Verdacht hat oder durch generelle Paranoia getrieben wird, man kann die Frage nur sehr schwer beantworten und sich daher nicht sicher sein. Ich habe mir vor einiger Zeit mal Gedanken darueber gemacht, ob und wie man vielleicht feststellen kann ob jemand mitliest. Die Ueberlegungen sind sicher nicht neu, trotzdem spiel ich das Thema hier mal durch.
Man kann nie mit absoluter Sicherheit ausschliessen, dass jemand mitliest. Ebensowenig kann man sicher sein, dass niemand mitliest, wenn das gleich gezeigte kein Ergebnis liefert. 100% gibt es in dem Bereich nicht.
Bevor ich meine Schritte (fuer Ottonormalverbrowser etwas ausfuehrlicher beschrieben als fuer Admins des eigenen Servers) moegliche Mitleser zu entlarven und mein Fazit hier bespreche, muessen ein paar Dinge bedacht werden.
Willst du es ueberhaupt wirklich wissen? Die Frage sollte man sich IMHO unbedingt als erstes stellen, denn wenn das alles im schlimmsten Fall zu dem Ergebnis kommt, dass jemand mitliest und dieser jemand vielleicht sogar genau identifiziert werden kann, stellt sich schnell die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Still akzeptieren und nichts machen? Diejenige Person drauf ansprechen? Gleich den Arbeitsrechtler oder gar den Scheidungsanwalt einschalten? Scheiss Situation. Wer sich dem nicht stellen will sollte sowas gar nicht erst anfangen.
Weiht jemanden ein. Besonders wenn es um die Frage "Liest der Arbeitgeber mit?" geht. Auf eigene Faust "ermitteln" kann ins Auge gehen. Also gebt euch einen Ruck und vertraut mal irgendwem da draussen bevor ihr loslegt. Dokumentieren was man macht kann auch nicht schaden.
Ebenfalls, zumindest fuer mich, ganz wichtig:
IANAL! Ich bin kein Anwalt. Auch wenn ich mit meinem halbwegs intakten gesunden Menschenverstand davon ausgehe hier nichts illegales zu beschreiben - schliesslich verschaffen wir uns keine unberechtigten Zugaenge zu irgendwas und beschaeftigen uns eigentlich nur mit uns selber - kann ich nicht ausschliessen, dass man in einigen Faellen versuchen koennte jemandem einen Strick aus all dem zu drehen. Gesunder Menschenverstand und Rechtsprechung bzw. Rechtsauffassung haben geruechteweise teils keinerlei Schnittmenge mehr. An den Stellen an denen ich diese Gefahr sehe weise ich aber auch nochmal ausdruecklich drauf hin.
"Werden meine E-Mails heimlich mitgelesen?" ... »
Kommentare
Thu, 08.07.2010 18:15
Gerne
Thu, 08.07.2010 14:49
Mittlerweile bei BBC, bei BIld, bei 20Minuten online (und morgen in der [...]
Wed, 07.07.2010 13:53
Ich sehe schon dass der Artikel etwas 鋖ter ist, aber l鋟ft Xobni auch [...]
Mon, 28.06.2010 13:16
Betrachtet man die Entwicklung von AoC sieht man, dass ihr doch recht hattet
Thu, 13.05.2010 20:16
Jein. Keine Boxer und keine Ringer wie bei Garp. Ein klein bisschen Football. [...]